Philosophische Bücher des Monats

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Von Hegels Tod bis zur Gegenwart (1832-1932)
Cassirer, Ernst
1957, 331 S.,, Kt, (Kohlhammer)
Bestell-Nr. 394543

25,00 EUR
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Einband altersbedingt gebräunt, innen tadellos.
 


Ethik in der Medizin
Ein Reader
2000, 389 S, Kt, (Reclam)
Bestell-Nr. 394542

13,00 EUR
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Der Reader versammelt relevante Texte zu zahlreichen Themen, z.B. Der Hippokratische Eid, Arzt-Patient-Verhältnis, Schwangerschaftsabbruch, Sterbehilfe, Todesbegriff u.a.m. Tadelloses Ex.
 


Einführung in die Philosophie

Jaspers, Karl
1965, 167 S, Gb, (Piper)
Bestell-Nr. 372238

17,00 EUR
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12 Radiovorträge, erstmals 1950 erschienen, gehalten im Herbst 1949 im Studio Basel des schweizerischen Landessenders Beromünster. Blaues OLn. mit R.-schild. Klein-Oktav. 97. - 106. Tsd. Sehr gutes Ex.
 


Der Mensch - das moralische Tier

Kallhoff, Angela
2022, 450 S, Kt, (Suhrkamp)
Bestell-Nr. 391888

25,00 EUR
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Manche Tiere können Empathie empfinden, sie reagieren auf unfaire Behandlung und helfen ihren Artgenossen - sie zeigen moralanaloges Verhalten. Was das jedoch für die moralischen Fähigkeiten des Menschen bedeutet und ob diese tatsächlich ein Produkt der Evolution sind, bleibt umstritten. Angela Kallhoff legt eine grundlegende Untersuchung des Verhältnisses von tierlicher Protomoralität und ethischen Fähigkeiten von Personen vor. Sie führt zu der provokanten These, dass der Mensch das »moralische Tier« ist. Denn aus den Zwängen des Tierreichs löst ihn gerade seine ethische Kompetenz heraus, ohne die er zur Bestie würde. Diese Erkenntnis hat gravierende Konsequenzen für die Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens.
 


Der Sinn des Sinns
Versuch über das Göttliche
Gerhardt, Volker
2022, 357 S, Kt, (Beck)
Bestell-Nr. 391941

18,00 EUR
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Vor mehr als 100 Jahren hat Friedrich Nietzsche den Tod Gottes verkündet. Doch dessen Ableben lässt auf sich warten. Auf dem Markt der Deutungsangebote haben die Religionen sogar wieder Hochkonjunktur. Volker Gerhardt bietet dafür eine auf den ersten Blick paradoxe philosophische Erklärung: Das sich ständig vermehrende Wissen bedarf der Ergänzung durch den Glauben. Ganz abgesehen davon, dass wir bereits auf das Wissen vertrauen, wenn es uns leiten soll, verlangt das stets begrenzte Wissen in jedem Fall nach einer Sinnperspektive, die nur erwünscht, erhofft oder geglaubt werden kann. Als umfassende Einheit dieses stets benötigten Selbst- und Weltvertrauens wird das Göttliche ausgewiesen, das jedem einzelnen Handlungssinn zugrunde liegt. Diese Sicht der "rationalen Theologie" lässt sich aus den Lebensbedingungen der Moderne entwickeln. Ihre historischen Wurzeln hat sie in der Behandlung des Gottesproblems bei Platon und Kant. Volker Gerhardt nimmt deren Überlegungen auf und zeigt, dass die christliche Botschaft in der Form, die ihr der Apostel Paulus und der Evangelist Johannes gegeben haben, in diese Tradition hineinpasst, auch wenn die Kirchen davon nur wenig aufgenommen haben. Sein Buch weist das Göttliche als rationale Grundbedingung jeder Sinngebung menschlichen Daseins aus und eröffnet jedem Menschen die personale Freiheit, das Göttliche als seinen persönlichen Gott zu verstehen.
 


Die Krise des Absoluten
Was die Postmoderne hätte sein können
Zorn, Daniel-Pascal
2022, 656 S, Gb, (Cotta)
Bestell-Nr. 392304

38,00 EUR
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Die Postmoderne gehört zu den umstrittensten Epochen der jüngeren Philosophie. Sie wird für Misstände der Gegenwart verantwortlich gemacht. Aber kennen wir die Postmoderne wirklich? Daniel-Pascal Zorn führt den Leser durch die deutsche, französische und amerikanische Postmoderne. Er entfaltet das Panorama eines verlorenen Denkens, das wir gerade jetzt am nötigsten hätten. Wer heute etwas als fragwürdig auszeichnen will, verweist gerne auf die »Postmoderne». Ihre Vertreter gelten als Feinde der Wahrheit und als Fürsprecher einer zügellosen Beliebigkeit. Doch dieses Bild ist ein Trugbild. Daniel-Pascal Zorns Epos zur Postmoderne nimmt den Leser mit auf eine Höhenwanderung rund um die Gipfel des modernen Denkens. In Frankreich entwerfen Michel Foucault, Jacques Derrida, Gilles Deleuze und Jean-François Lyotard eine Kritik der Moderne als Abwehr des Absoluten. Doch sie sind nicht allein: In Deutschland ringen Theodor W. Adorno und Joachim Ritter mit der bürgerlichen Gesellschaft und in den USA entdecken Richard Rorty und Heinz von Foerster die Vielfalt des Menschen. Ein Panorama der umstrittenen Postmoderne - und zugleich ein kritischer Rückblick auf die Entstehung unserer Gegenwart.
 


Die Nützlichkeit der Religion

Mill, John Stuart
2022, 96 S, Kt, (Reclam)
Bestell-Nr. 392141

6,00 EUR
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In welcher Form ist Religion nützlich? Was tut sie für die Gesellschaft und was für das Individuum? Für Mill, einen der größten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts, braucht Moral keine religiöse Fundierung und Motivierung, um gesellschaftlich wirken zu können. In seinem Essay wehrt sich Mill gegen das Verfechten von metaphysischen und unbewiesenen Glaubenslehren. Die Religion sollte ihr sinnstiftendes Potential vielmehr durch ethische und metaethische Erwägungen entfalten: eine außerordentlich moderne Sichtweise.
 


Philosophische Notizbücher / Philosophical Notebooks
Philosophie I Maximen 0 / Philosophy I Maxims 0
Gödel, Kurt
2022, 241 S, Abb, Kt, (Gruyter)
Bestell-Nr. 391767

19,95 EUR
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Der Mathematiker Kurt Gödel hat über einen Zeitraum von 22 Jahren (1934-1955) philosophische Bemerkungen, die so genannten Maximen Philosophie (Max Phil), niedergeschrieben. Sie sind in 15 Notizbüchern in der Kurzschrift Gabelsberger überliefert. Das erste Notizheft enthält allgemeine philosophische Überlegungen, die Hefte zwei und drei bestehen aus Gödels Individualethik. Die dann folgenden Notizbücher machen deutlich, dass Gödel eine Wissenschaftsphilosophie entworfen hat, in der er seine Erörterungen zu Physik, Psychologie, Biologie, Mathematik, Sprache, Theologie und Geschichte in den Kontext einer Metaphysik stellt.Erstmals wird nun an der Kurt-Gödel-Forschungsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine vollständige, historisch-kritische Edition von Gödels philosophischen Notizbüchern vorbereitet. Im Rahmen dieser Edition erscheint jährlich ein Band.Band 1, von Gödel mit "Philosophie I Max 0" betitelt, umfasst philosophische Überlegungen Gödels sowie anderer für ihn bedeutender Autoren, die er an den Anfang seines philosophischen Gesamtprojektes gestellt hat. Die Einleitung der Herausgeberin Eva-Maria Engelen bietet einen Überblick über das Korpus.
 


Praktische Philosophie bei Kant
Metaphysik und moralisches Selbstverständnis
Forschner, Maximilian
2022, 384 S, Gb, (WBG)
Bestell-Nr. 392127

98,00 EUR
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In dieser Bilanz seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Kant behandelt Maximilian Forschner die zentralen Themen von dessen praktischer Philosophie. Er würdigt Kants innovative Leistung, stellt sein Denken aber zugleich in den Traditionsrahmen der abendländischen Metaphysik. Denn Kant war, wie er selbst von sich bekennt, »in die Metaphysik verliebt«. Seine leitende Frage ist die nach der Bestimmung des Menschen und nach dem höchsten Gut, und seine Antwort setzt Moralphilosophie, Rechtsphilosophie (insbesondere Straftheorie) und Religionsphilosophie in einen unlöslichen Zusammenhang. Wer diesen Zusammenhang auflösen möchte, stellt auch Kants philosophisches Verständnis von Moralität infrage. So wird das Buch auch zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Jürgen Habermas' Auffassung von Kant als einem der Pioniere »nachmetaphysischen« Denkens.
 


Was ist ein lebenswertes Leben?
Philosophische und biographische Zugänge
Schmitz, Barbara
2022, 200 S, Kt, (Reclam)
Bestell-Nr. 391937

16,00 EUR
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Was macht ein Leben lebenswert? Eine heikle, eine ungeheuerliche Frage - denn der Gedanke an ?unwertes Leben? oder ein ?verwirktes Recht auf Leben? liegt nicht fern. Jeder Versuch einer Antwort muss deshalb persönliche Empfindungen und Perspektiven mit einbeziehen. In ihrer philosophischen Reflexion geht Barbara Schmitz eindringlich von ihrem eigenen biographischen Erleben aus: Sie hat eine Tochter mit einer Behinderung und war von Suizid in der Familie betroffen. Ihr Essay liefert Denkanstöße für gesellschaftliche Debatten und für das eigene Leben: Welche ethischen Vorstellungen prägen unsere Normen? Wie gehen wir mit den Bildern eines lebenswerten Lebens um? Wer der Autorin auf verschiedenen philosophischen Pfaden folgt, wird am Ende seine ganz eigene Antwort auf diese große Frage finden können.
 


Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache

Carnap, Rudolf
2022, 96 S, Kt, (Reclam)
Bestell-Nr. 393238

6,00 EUR
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Frontalangriff auf die Metaphysik und Kerntext des Wiener Kreises: Metaphysische Sätze wie »Gott existiert« sind für Carnap nichts als Scheinsätze, die nur so tun, als würden sie nachvollziehbare Aussagen sein. Sie verwenden entweder Begriffe, die eigentlich keinen realen Bezug haben, oder vermengen Begriffe, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Ihren Höhepunkt findet Carnaps Kritik in der Auseinandersetzung mit dem inzwischen legendär gewordenen Heidegger-Zitat »Das Nichts selbst nichtet«: Nur die klare und eindeutige Logik kann in solchen Fällen weiterhelfen. Der Band zeichnet die Argumentationslinie des Textes nach und gibt Einblicke in dessen Nachwirkung und die Rolle des Wiener Kreises.