Zur Methodologie der Zweiten-Person-Perspektive
Kritik der experimentellen Psychologie und Neurophysiologie unter besonderer Beachtung phänomenologischer Zugangspositionen
Schumann, Nadine
2019, 326 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 386180

49,80 EUR

In der experimentellen Psychologie, maßgeblich durch empirische Studien in den Neuro- bzw. Kognitionswissenschaften und der Entwicklungspsychologie repräsentiert, gilt die a-personale Beobachterperspektive im methodisch-naturwissenschaftlichen Sinne als vorherrschende Verfahrensweise. Eine angemessene und sinnvolle Erforschung von Intersubjektivität und Fremdverstehen (Soziale Kognition) wird aber grundsätzlich unmöglich, wenn die Forscher-Subjekte wie die thematisierten Subjekte selbst aus jeglicher Subjekt-Subjekt-Beziehung systematisch herausgehalten werden. Soziale Kognition, so die These, ist nur im Rahmen einer Interaktionstheorie erforschbar und fordert auf methodologischer Ebene eine Zweite-Person-Perspektive ein. Als spezifisch zweitpersonaler Zugang rückt die Teilnehmende Beobachtung in den Fokus der Analyse. Zweitpersonale Forschung bedeutet methodenplurale Forschung. Ergebnis der Studie ist die Entwicklung eines methodisch kontrollierten Rahmenformats, welches qualitative und quantitative Forschungsstile in eine systematische Methodenvielfalt integriert. Unter besonderer Beachtung phänomenologisch-anthropologischer Zugangspositionen ergibt sich ein objektiveres Repräsentationsformat, in welchem die Zweite-Person-Perspektive als methodologisches Rahmenformat fungiert.
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 6 x 4 = 


Netiquette