Korea und der Konfuzianismus
Lee, Eun-Jeung
2021, 192 S, Kt, (Klostermann)
Bestell-Nr. 390897

58,00 EUR

Bereits im Altertum hat Korea die chinesische Zivilisation stark rezipiert. Dabei wurden im Zuge der Implementierung des chinesischen Schriftensystems nicht nur der Konfuzianismus, sondern auch Buddhismus, Daoismus und Legalismus von den politischen Mächten Koreas aufgenommen. Die Choson-Dynastie bekämpfte ab dem Ende des 14. Jh. den Buddhismus und förderte den Neukonfuzianismus als Staatsideologie. Im alltäglichen Leben der Koreaner, von denen sich heute beinahe die Hälfte als Christen bezeichnet, existierten gleichwohl lange Zeit hindurch Konfuzianismus, Buddhismus und Schamanismus nebeneinander. Dennoch kann man immer wieder feststellen, dass, wenn es um Korea geht, allein der Konfuzianismus als Erklärung herangezogen wird - nicht nur im Westen, sondern auch in Korea selbst. Dieses Buch zeichnet die historische Entwicklung des Konfuzianismus auf der koreanischen Halbinsel nach, beschreibt seine politische Instrumentalisierung und zeigt die Vielfalt seiner Erscheinungsformen in Geschichte und Gegenwart Koreas.
 

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