Entwerfen als wertendes Unterscheiden
Urteilstheoretische Ungewissheit und das architektonisch Jeweilige
Greiner-Petter, Felix
2020, 285 S, Kt, (Thelem)
Bestell-Nr. 388369

34,80 EUR

Die Turbulenzen der Wahrheit erzeugen eine prekäre Situation für das wertende Unterscheiden. Wenn wir nichts wirklich wissen, wenn alle Entscheidungen nur auf Zeit gelten, wenn die Zukunft per Definition ungewiss ist und wenn Begründungen in Sackgassen enden, dann erscheint eine andere Herangehensweise erforderlich. Wir stellen fest, dass sich das Urteil mit den Kategorien »Richtig« und »Falsch« auf alles Berechenbare begrenzt. Unsere eigentlichen Lebensprobleme äußern sich jedoch in Möglichkeiten, die eher besser oder schlechter, selten jedoch absolut sind. Die unsicher gewordenen Wahrheiten ersetzen wir in der Hoffnung auf eine neue Richtigkeit im jeweils Besonderen - Die Befreiung liegt im jeweiligen Urteilen. Das Urteilen bewegt sich in seiner Statik und Dynamik gleichsam in einer Welt zwischen Minenfeld und Schatzkammer. Doch wie gelingt das durchaus schwierige Urteil? Wie steht es um das Verhältnis von Entwerfen und Urteilen? Entworfene Form als weltanschauliches Urteil? Wir brauchen eine Theorie des Unikats, die sich auf das Ganze der Welt bezieht und zugleich dem Jetzt, Hier und So gerecht wird.
 

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