Denken ohne Trost
Arbus, Arendt, Didion, McCarthy, Sontag, Weil
Nelson, Deborah
2022, 240 S, Kt, (Wagenbach)
Bestell-Nr. 393426

22,00 EUR

Diane Arbus, Hannah Arendt, Joan Didion, Mary McCarthy, Susan Sontag und Simone Weil haben heute den Status von Ikonen. Doch w?hrend sie wegen ihres Eigensinns und ihrer St?rke mittlerweile als weibliche Identifikationsfiguren gelten, schlugen ihnen lange Zeit massive Anfeindungen entgegen, die bis zu Vorw?rfen charakterlicher Deformation reichten. Angeprangert wurde der kalte und unsentimentale Blick, der ihre Werke pr?gte - f?r Frauen damals wie heute ein Skandal.
Deborah Nelson sp?rt in ihren konzentrierten Portr?ts der K?nstlerinnen und Denkerinnen systematisch dem Anst??igen ihres Weltzugangs nach. Jenseits von Leidenseinf?hlung und ironischer Coolness bildeten sie eine Ethik ohne Tr?stung aus, die auch in unseren Zeiten geforderter Identifikation und abgefragter Identit?t ihren Stachel beh?lt. Deborah Nelson rekonstruiert eine bislang kaum beachtete Gegenstr?mung zu den etablierten intellektuellen Reaktionsmustern auf die Verheerungen des 20. Jahrhunderts: eine herausfordernde Kultur-, Gef?hls- und Geschlechtergeschichte gegen den Strich, die zeigt, wie begrenzt die emotionalen Spielr?ume f?r Frauen waren und sind.
 

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