Nietzsche und die Lebenskunst
Ein philosophisch-psychologisches Kompendium
Gödde / Loukidelis / Zirfas (Hg)
2016, 400 S, Gb, (Metzler)
Bestell-Nr. 377997

69,95 EUR

Die aktuell vieldiskutierte "Philosophie der Lebenskunst" begnügt sich nicht mit abstrakten Begründungen und Imperativen, sondern widmet sich auch praktischen Aspekten, die jeden Menschen angehen, der ein gelungenes Leben anstrebt. Dabei greift sie auf eine reichhaltige Tradition zurück, die mit den Namen Sokrates und Platon, Epikur und Seneca, Montaigne und den französischen Moralisten, Kant, Schopenhauer und Kierkegaard, Foucault und Wilhelm Schmid verbunden ist. Bei den neueren Vertretern dieser Richtung bildet die Auseinandersetzung mit Nietzsche und seiner Thematisierung der "Selbstsorge" einen zentralen Fokus. Als "philosophischer Arzt" suchte Nietzsche herauszufinden, was für den einzelnen Menschen und die Kultur im Gesamten förderlich oder schädlich sei. Um ein selbstbestimmtes Leben zu führen, müsse sich der Einzelne vom Druck moralischer Konventionen befreien und sein Selbst gegen Übergriffe von Seiten der Gesellschaft und Kultur behaupten. Das Handbuch beabsichtigt, Nietzsches Kontexte und Konzepte der Lebenskunst so übersichtlich und polyphon wie möglich darzustellen. Es umfasst etwa 40 Beiträge, die in folgende Abschnitte aufgeteilt sind: Biographisches, Nietzsches Verhältnis zur philosophischen Tradition der Lebenskunst, Frühe Schriften, Mittlere Schaffensperiode, Spätwerk, Therapeutik und Lebenskunst, Nietzsche-Lektüren von Camus bis Sloterdijk, Perspektiven für die Zukunft.
 

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